10 Juli 2018, 08:30
Papst stellt Weichen für Seligsprechung von zwei Teenagern
 
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Franziskus erkannte heroische Tugenden eines Computerfreaks an, der eucharistische Wunder auf der ganzen Welt katalogisierte, bevor er im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb

Washington-Vatikanstadt (kath.net/KAP) Unter den in der Vorwoche von Papst Franziskus unterzeichneten Dekreten der vatikanischen Heiligsprechungskongregation sind auch zwei, die Teenager betreffen, wie die US-Website "Crux" am Montag berichtete. Eine Spanierin und ein Italiener, die heldenhaft die christlichen Tugenden lebten, erhielten den "Heroischen Tugendgrad", die Vorstufe zur Seligsprechung.

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Bei einem Treffen am 5. Juli mit Kardinal Angelo Amato, dem noch bis Ende August amtierenden Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, unterzeichnete der Papst ein Dekret, in dem die heroischen Tugenden von Alexia Gonzalez Barros (1971-1985) anerkannt wurden, die ihr Leiden durch einen bösartigen Tumor angenommen hatte und als Opfer für die Kirche verstehen wollte. Gonzalez wurde 1971 in Madrid geboren. Ihre Eltern waren Mitglieder des Opus Dei und gaben ihren fünf Kindern ihren Glauben weiter. Sie empfing ihre Erstkommunion in Rom und nahm am folgenden Tag an der wöchentlichen Generalaudienz am 9. Mai 1979 teil. Sie lief auf den heiligen Johannes Paul II. (1978-2005) zu, als er die Pilger begrüßte. Alexia erhielt vom Papst den Segen und einen Kuss.

Einige Jahre später änderte sich ihr Leben dramatisch, als Ärzte einen Tumor entdeckten, der sie allmählich lähmte. Während ihrer Krankheit bot sie ihr Leiden für die Kirche und den Papst an und betete oft: "Jesus, ich möchte mich besser fühlen, ich möchte geheilt werden; aber wenn du das nicht willst, will ich, was du willst." Sie starb am 5. Dezember 1985 im Alter von 14 Jahren.

Franziskus erkannte auch die heroischen Tugenden von Carlo Acutis (1991-2006) an, einem jungen italienischen Teenager, der seine Computerfähigkeiten benutzte, um eucharistische Wunder auf der ganzen Welt zu katalogisieren, bevor er im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb. Laut der Website seines Heiligsprechungsprozesses hat Acutis die Eucharistie "in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt" und sie "meine Straße in den Himmel "genannt". Vor seinem Tod im Jahr 2006 in Monza hat Acutis seine Leiden für Papst Benedikt XVI. (2005-2013) und für die Kirche angeboten.

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