14 Juni 2018, 08:30
Bürgerinitiative '#fairändern' für Recht auf Leben vor dem Start
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Politik'
In Österreich startet am Freitag die parlamentarische Bürgerinitiative „#fairändern“, die unter anderem das österreichische Abtreibungsgesetz abändern möchte.

Wien (kath.net)
In Österreich startet am Freitag die parlamentarische Bürgerinitiative „#fairändern“, die „#faire Bedingungen“ für Frauen und Kinder im „Schwangerschaftskonflikt“ fordert. Mit sechs konkreten Forderungen will man für „mehr Fairness“ für schwangere Frauen, Familien und behinderte Kinder eintreten. Unterschreiben kann jeder österreichische Staatsbürger ab 16 Jahren bis zum 24. November 2018. „#fairändern ist durch einen Zusammenschluss von verschiedenen Privatpersonen und Organisationen entstanden, die alle der Überzeugung sind, dass Kinder primär als Bereicherung gesehen werden sollten, und nicht als Belastung“, erklärt Petra Plonner, Erstunterzeichnerin von #fairändern. „Mit unseren sechs Forderungen möchten wir bewirken, dass sich in einem fortschrittlichen und fürsorglichen Land wie Österreich keine Frau zu einem Schwangerschaftsabbruch gedrängt fühlt.“

Werbung
christenverfolgung


Zu den Forderungen der Initiative gehören unter anderem eine offizielle Statistik und anonyme Motivforschung zu Abtreibung, um das Beratungs- und Unterstützungsangebot für Frauen im Schwangerschaftskonflikt gezielt ausbauen zu können.

Auch soll Frauen bzw. Paare, die ein Kind mit Behinderung erwarten oder bereits eines zur Welt gebracht haben, ein breitgefächertes Beratungs- und Unterstützungsangebot vor, während und nach pränataler Diagnostik gemacht werden. Frauen, die abtreiben möchten, soll die Möglichkeit einer Adoption als Alternative angeboten werden.

Schließlich wird mit der Abschaffung der sogenannten eugenischen Indikation die umstrittene Fristenregelung in Österreich in einem entscheidenden Punkt geändert werden. Bei Verdacht auf Behinderung ist derzeit in Österreich eine Abtreibung bis zur Geburt möglich. Plonner erklärt dazu: „Hier braucht es dringend eine #Fairänderung, denn die aktuelle Gesetzeslage diskriminiert Kinder mit Behinderung und setzt Eltern unter enormen Druck“.

Alle Infos unter: www.fairaendern.at

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Deutscher Gesundheitsminister möchte Konversions-Therapien verbieten (79)

Woelki kritisiert Mitbischöfe: 'Keine neue Kirche erfinden!' (72)

Müller: Missbrauchsgipfel greift Daten zum Grundproblem nicht auf (46)

Papst entlässt Ex-Kardinal McCarrick aus Klerikerstand! (42)

Kirchenaustritte 2018 in Bayern: Sprunghafter Anstieg (40)

Ermittlungen gegen Apostolischen Nuntius in Paris (39)

Die Missbrauchsproblematik und das eigentliche umfassende Übel (38)

Liturgie: keine sterilen ideologischen Polarisierungen! (37)

Wenn ein Kardinal die Zusammenhänge leugnet (34)

Medien: Papst hebt Sanktionen gegen Ernesto Cardenal auf (32)

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen „Nacktselfie-Bischof“ (32)

Kardinal Farrell neuer Camerlengo der katholischen Kirche (30)

Diakonen-Ehefrau, Mutter eines Missbrauchsopfers, schreibt an Papst (27)

Wo ist dein Bruder? (23)

Enttäuschung: Papst kam nicht zum Missbrauchsopfervertreter-Treffen (19)