04 Juni 2018, 11:00
USA: Höchstgericht weist Antrag von Planned Parenthood zurück
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Abtreibung'
Damit kann ein Gesetz des Bundesstaates Arkansas in Kraft treten, das den Zugang zu medikamentösen Abtreibungen in dem Bundesstaat beschränkt.

Washington D.C. (kath.net/LSN/jg)
Der Oberste Gerichtshof der USA wird dem Bundesstaat Arkansas nicht untersagen, ein Gesetz zur Einschränkung medikamentöser Abtreibungen in Kraft treten zu lassen. Das Gericht weist damit einen Antrag von Planned Parenthood zurück.

Werbung
messstipendien


Arkansas hat im Jahr 2015 ein Gesetz beschlossen, das Medizinern, die abtreibende Mittel verabreichen, vorschreibt, Patienten in ein nahegelegenes Krankenhaus überweisen zu können. In den USA hat jedes Krankenhaus eine Liste von Gesundheitsdienstleistern, die das Recht haben, ihre Patienten in dieses Krankenhaus zu überweisen („Admitting Privileges“).

Planned Parenthood fürchtet nun, dass seine Niederlassungen in Little Rock und Fayetteville schließen müssen. Diese führen nur medikamentöse Abtreibungen durch und finden keine Gynäkologen mit entsprechenden Überweisungsrechten in Krankenhäuser.

Dank der Entscheidung des Höchstgerichts kann das Gesetz wie geplant im Juli in Kraft treten. Planned Parenthood hat indessen weitere Rechtsmittel gegen die Bestimmungen angekündigt. Anwälte der Organisation hatten argumentiert, die Vorschrift sei „medizinisch nicht notwendig“. Lebensschützer haben darauf hingewiesen, dass eine medikamentöse Abtreibung auch für die betroffene Mutter gefährlich sei. Anwälte des Bundesstaates Arkansas bezeichneten es als „Frage des gesunden Menschenverstandes“, dass eine Patientin im Fall von Komplikationen nach einer Abtreibung schnell in ein Krankenhaus überwiesen werden kann.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Satan, der Große Ankläger, gegen das wahre Leben des Christen (67)

„Korruption der Lehre zieht immer die Korruption der Moral nach sich“ (56)

Man kann einen Papst nicht anklagen! (51)

Missbrauchsopfer von Grassi: "Ich habe gelitten und leide noch immer!" (38)

Marx: „Wir stehen an der Seite der Betroffenen sexuellen Missbrauchs“ (35)

Die Vollmacht des Hirten (33)

Neue Bombe im Vatikan: Zeitung nennt Namen der 'Homo-Lobby' (33)

Neues Papstdokument schreibt verpflichtende Synodenumfragen vor (32)

Bischof: Nicht Klerikalismus, sondern Unmoral ist Ursache der Skandale (27)

„Frankfurter Allgemeine“: „Warum schont der Papst McCarrick?“ (26)

Kritik am „fröhlichen“ Foto bei Missbrauchskrisensitzung (25)

Papst: Sexualität ist "der schönste Punkt der Schöpfung" (23)

Cupich zu Missbrauch: Kirche hat ‚größere Agenda’ (23)

Kurienkardinal Ouellet: Angriffe auf Papst sind "ungerecht". (22)

Das Kreuz – Zeichen der Niederlage, Zeichen des Siegs (21)