27 Mai 2018, 12:10
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Franziskus: Gott ist der Nahe, der Vater seiner Kinder. Christsein heißt, zu einem Volk zu gehören. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Angelus am Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet betonte Papst Franziskus, dass uns die heutigen biblischen Lesungen verstehen ließen , dass Gott uns nicht offenbaren wolle, dass er existiere, sondern dass er der „Gott mit uns“ sei, der uns liebe, an unserer persönlichen Geschichte interessiert sei und sich um jeden kümmere, angefangen bei den Kleinsten und Bedürftigsten.

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Er „ist Gott dort oben in den Himmeln“, aber auch „hier unten auf der Erde“. Daher glaubten
wir nicht an eine entfernte, gleichgültige Einheit, sondern im Gegenteil an die Liebe, „die das Universum erschuf und ein Volk hervorbrachte, Fleisch wurde, für uns starb und auferstand“, und wie der Heilige Geist alles verwandle und zur Fülle bringe.

Der heilige Paulus (vgl. Röm 8,14-17), der selbst diese von Gott-Liebe vollzogene Verwandlung erfahren habe, erkläre uns seinen Wunsch, Vater oder besser „Papa“ genannt zu werden. Der Heilige Geist bewirke, dass Jesus Christus keine Persönlichkeit der Vergangenheit sei, sondern dass wir ihn nahe fühlten. Im Evangelium verheiße der auferstandene Herr, für immer bei uns zu bleiben: „Siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Dank seiner Gegenwart und der Kraft seines Geistes könnten wir die Mission, die er uns anvertraut habe, gelassen erfüllen.

Deshalb lasse uns das Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit das Geheimnis Gottes betrachten, der unaufhörlich schaffe, errette und heilige. Er habe sich immer dafür entschieden, mit der Menschheit zu gehen und ein Volk zu bilden, das ein Segen für alle Nationen und für jede Person sei. Christ sei man nur durch die Zugehörigkeit zu einem Volk.



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