20 Mai 2018, 13:30
„Hör auf, aus dir selbst zu leben, lebe mit Christus in dir!“
 
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Jugendtreffen der Loretto Gemeinschaft in Salzburg - Insbrucker Bischof Glettler: „Alle wollen Plan A, den supercoolen Weg, aber es wird Plan B, die wirkliche Berufung. Gott ruft dich! Gott hat unendliche Ideen für dich.“ - Von Alexandra Hartlieb

Salzburg (kath.net) Wie sehr Glaube ein Gebäude erfüllen kann, zeigt sich in diesen Tagen beim Fest der Jugend in Salzburg. Der Dom wurde von Beginn der Veranstaltung an von tausenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Gotteshaus gemacht, zu einem Ort, wo Gott gelobt und verehrt wird.

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Am Samstag, dem zweiten Kongresstag, versammelten sich die vielen Teilnehmer schon früh zum morgendlichen Lobpreis und hörten anschließend eine Katechese von Andreas Boppart, dem Gründer von Campus für Christus Schweiz. Er ermutigte sie: „Hör auf, aus dir selbst zu leben, lebe mit Christus in dir!“ Man solle nicht warten, bis man perfekt sei, sondern so wie man ist, seiner Berufung folgen.

In seiner Predigt im Rahmen der Heiligen Messe rief Hermann Glettler, Bischof der Diözese Innsbruck, den Jugendlichen ebenfalls zu, auf ihre Berufungen zu schauen und diesen zu folgen. „Viele von euch sind auf der Suche: Wo ist mein Weg? Alle wollen Plan A, den supercoolen Weg, aber es wird Plan B, die wirkliche Berufung. Gott ruft dich! Gott hat unendliche Ideen für dich.“

Am Nachmittag fanden in der Salzburger Innenstadt zahlreiche Workshops zu Glaube, Gebet, Jüngerschaft und zahlreichen anderen Themen statt.

Matthäus Trautmannsdorff, Diakon und Mitglied der Gemeinschaft St. Martin in Frankreich bereitete die jungen Teilnehmer auf das Sakrament der Beichte vor. Er erklärte, dass der Weg der innersten Heilung nur dann möglich sei, wenn man Verantwortung übernähme und auf die Dinge schaue, die man verändern könne. Trautmannsdorff ermunterte, am folgenden Abend das Sakrament der Versöhnung in Anspruch zu nehmen: „Es gibt nichts, was ihr getan habt, das Gott heute nicht vergeben kann. Habt keine Angst, auch die schweren Sachen zu beichten. Gott will euch alles schenken, wenn ihr es zulässt.“

Am Abend der Barmherzigkeit boten mehr als 100 Priester im und um den Salzburger Dom die Beichte an. Während der Herr im Allerheiligsten Sakrament des Altares angebetet wurde, nahmen die Besucher des Pfingstkongresses teilweise sehr lange Wartezeiten auf sich, um sich mit Gott versöhnen lassen zu können. Erfüllt von Gottes Gegenwart fiel es anschließend vielen schwer, das Gotteshaus zu verlassen.

Foto (c) Loretto Gemeinschaft

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