13 Februar 2018, 15:32
"Ich missachte keinen Menschen, der homosexuelle Neigungen hat"
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Laun'
Bischof Laun veröffentlicht auf kath.net Brief an die LGBT-Gemeinde: "Zu verletzen war und ist niemals meine Absicht und es tut mir leid, wenn es dennoch passiert sein sollte und wenn es ihm wichtig ist, sage ich auch: Dafür entschuldige ich mich."

Salzburg (kath.net)
Liebe Mitglieder der LGBT Community. Wieder gibt es Menschen, die meinen, ich hätte sie irgendwie beleidigt. Das habe ich nicht getan und hatte natürlich auch nie die Absicht dazu. Wenn es jemand so empfindet, tut es mir natürlich leid und in diesem Sinn kann ich mich auch entschuldigen. Aber zunächst noch zur Sache: Ich habe Stellung genommen zu einer innerkirchlichen Kontroverse, über Segnung von homosexuellen Partnerschaften.

Werbung
christenverfolgung


Die Kirche segnet grundsätzlich alle Menschen, Heilige und Sünder, aber niemals die Sünde selbst oder Einrichtungen, die ihr dienen. Dazu habe ich einige drastische Beispiele genannt. Der jeweils gemeinsame Nenner ist nur: Das ist gegen die Gebote Gottes, daher kann es die Kirche nicht segnen, weder kleinere noch größere Sünden.

Diesen einfachen Gedanken haben die meisten Menschen gut verstanden und mir auch dafür gedankt. Übrigens rede ich nicht gerne in einer Weise, die einen anderen Menschen auf eine sexuelle Eigenart reduziert. Jeder Mensch ist vor allem und zuerst ein Sohn oder eine Tochter Gottes und seine Besonderheiten machen nicht sein Wesen aus! Ich missachte keinen Menschen, der homosexuelle Neigungen hat. Das tue ich u.a. deswegen nicht, weil ich damit posthum einem Jugendfreund Unrecht täte, der homosexuell war, aber leider nicht mehr lebt. Und nochmals: Wenn sich jemand wirklich verletzt fühlte und nicht nur wegen eine prinzipiellen Hasses gegen Kirche und gegen mich empört ist, sage ich gerne nochmals.: Zu verletzen war und ist niemals meine Absicht und es tut mir leid, wenn es dennoch passiert sein sollte und wenn es ihm wichtig ist, sage ich auch: Dafür entschuldige ich mich.

Verbunden mit der Bitte: Lasst euch beim Lesen auf den erkennbaren Sinn des Gedankens ein und denkt daran: Euch segne ich gerne, nur das Gebot Gottes setzt eine Grenze.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!











Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

"Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen!" (157)

Ex-Vatikandiplomat fordert McCarrick zu öffentlicher Reue auf (69)

Wider die verbohrten Ideologen, die harten Herzens verschlossen sind (43)

Marx verleugnet zum wiederholten Mal das Christentum (41)

Erzbistum Bamberg: Stellenausschreibung „m/w/d“ (36)

Strebt die Mehrheit der deutschen Diakone ein Schisma an? (33)

Kroatischer Bischof schoss versehentlich anderen Jäger an (32)

Vatikan plant Bußakt von Bischöfen weltweit zu Missbrauch (26)

Vom „christlichen Abendland“ zu sprechen ist richtig! (26)

'Innerlich über das Gehörte fast ein bissl erschüttert' (24)

Papst löst Kommission 'Ecclesia Dei' auf und regelt Dialog neu (21)

'Wir haben keine Meinungsfreiheit in Deutschland!' (20)

Sternsinger: Kein Platz bei Louis Vuitton in Kitzbühel (14)

Gibt es eine katholische Position zur Grenzmauer? (14)

Gay-Propaganda im Linzer Priesterseminar (14)