13 Februar 2018, 10:31
Evangelischer Superintendent möchte Laun 'rechtlich verfolgen' lassen
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Evangelische Gemeins'
Für bizarre Reaktionen hat der Kommentar von Bischof Andreas Laun auf kath.net gesorgt: Landessuperintendent der Evangelischen Kirche in Österreich, Thomas Hennefeld, gibt Aussagen verzerrt wieder und möchte Mitchristen Laun vors Gericht bringen.

Wien (kath.net)
Für bizarre Reaktionen hat der gestrige Kommentar von Bischof Andreas Laun auf kath.net gesorgt. Am Dienstag hat sich jetzt der Landessuperintendent der Evangelischen Kirche H.B. in Österreich, Thomas Hennefeld, zu Wort gemeldet und sich "schockiert" über die "abstruse" Aussagen des Bischofs gezeigt. Dieser hatte unter anderem wörtlich gesagt: "Den Segen Gottes kann man für Sünder, aber nicht für die Sünde erbitten. Also könnte man kein Bordell einweihen, kein KZ oder Waffen segnen, die nicht ausschließlich zur Jagd oder zur legitimen Verteidigung bestimmt sind. Darum ist klar, man darf auch nicht eine Verbindung segnen, die sündhaft ist, nicht die Mafia, keinen Segen für Vereinigungen oder Einrichtungen geben, die Abtreibung fördern und durchführen oder glaubensfeindliche Ideologien verbreiten, antisemitische Inhalte und andere Formen rassenfeindlichen Denkens."

Werbung
syrien2


Hennefeld gibt ähnlich wie Homolobbygruppen diese Aussage in verzerrter Form wieder und behauptet dann, dass Bischof Laun die Segnungen homosexueller Menschen unter anderem mit Segnungen von Konzentrationslagern im Dritten Reich verglichen habe. Dann unterstellt der Landessuperintendenten dem Salzburger Weihbischof ernsthaft, dass dieser die Pfarrerinnen und Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirche, die solche Segnungen vornehmen, "auf eine Stufe mit jenen Menschen" stelle, "die die nationalsozialistischen Konzentrationslager gutgeheißen haben". Hennefeld zeigt sich dann gar nicht tolerant gegenüber anderen Meinungen und behauptet, dass es sich hier um "Verhetzung" handle. Er möchte daher einen Mitchristen, den Salzburger Weihbischof Laun, "rechtlich verfolgen" lassen.

Kontakt Landessuperintendent Hennefeld

Artikel von Bischof Laun: „Man kann eine homosexuelle Verbindung nicht segnen“
.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!











Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Vatikan bestätigt Wucherpfennig als Frankfurter Hochschulrektor (62)

Opfer sagt, er musste sich vor Bischof Janssen nackt ausziehen (43)

Die Mächte der Finsternis (41)

USA: Vatikan untersagt Beschluss von Anti-Missbrauchsmaßnahmen (41)

Du sollst nicht falsch aussagen gegen deinen Nächsten (39)

'Auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen' (34)

NEU! - kath.net-WhatsApp-Newsletter - NEWS und MISSION (26)

Agatha Christies Beitrag zur Rettung der Tridentinischen Messe (19)

McCarrick-Skandal: US-Bischöfe wagen keine Forderung an Vatikan (19)

Italiens Bischöfe wollen Vaterunser-Bitte ändern (18)

Grüner Ministerpräsident: 'Männerhorden raus' (18)

„Bischöfe scheinen wie gelähmt, das Oberhaupt packt nicht wirklich an“ (17)

Franziskus ist "kein undogmatischer oder evangelischer Papst" (13)

Viganò: „Seid mutige Hirten und keine ängstlichen Schafe!“ (12)

'Ich liebe Papst Franziskus, aber er hat mein Herz gebrochen' (12)