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09 Februar 2018, 09:30
Benedikts Rücktritt – Ein „Akt extremer Distanzierung“?

Schweizer Historiker Volker Reinhardt in „Welt“-Interview: Rücktritt von Benedikt XVI. war „ein Akt der extremen Distanzierung von den Zuständen der Kirche – und ein Eingeständnis, dass er die Kirche nicht so führen kann, wie es nötig wäre“.

Friburg (kath.net) Für ihn sei der Rücktritt von Benedikt XVI. „ein Akt der extremen Distanzierung von den Zuständen der Kirche – und ein Eingeständnis, dass er die Kirche nicht so führen kann, wie es nötig wäre“. Das vertrat Volker Reinhardt, Professor für Geschichte an der Universität Fribourg/Schweiz, im Interview mit der „Welt“. Dass Benedikt XVI. 2013 als Grund für seinen Rücktritt die zunehmende körperliche und geistige Schwäche angegeben hat, überzeugte den Vatikankenner nicht, denn auch jetzt nach den fünf Jahren des Rücktritts sei er ja „auf der Höhe seines Intellekts“. Auch die körperliche Schwäche dürfe man nicht als Rücktrittsgrund annehmen, erläuterte Reinhardt weiter und verwies auf Johannes Paul II.

Link zum Interview in der „Welt“: Rücktritt Benedikts XVI. - „Akt extremer Distanzierung von den Zuständen der Kirche“.