12 Januar 2018, 10:30
Erzbischof warnt: „Genderideologie schreitet schwindelerregend voran“
 
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Spanischer Erzbischof Rodríguez/Toledo warnt vor der Ausbreitung „beunruhigenden Themen oder Gesetzentwürfe“ und ermutigte die Eltern, ihr Recht auszuüben, ihre Kinder nach ihren eigenen Überzeugungen zu erziehen.

Toledo (kath.net) Die „gefährliche Genderideologie“ alarmiert Braulio Rodríguez, Erzbischof von Toledo und Primas von Spanien. Er warnte vor wenigen Tagen in einen Brief an die Katholiken seines Erzbistums vor der Ausbreitung „beunruhigenden Themen oder Gesetzentwürfe“ und ermutigte die Eltern, ihr Recht auszuüben, ihre Kinder nach ihren eigenen Überzeugungen zu erziehen. Darüber berichtete die spanischsprachige Ausgabe von ACI Prensa. Rodríguez kritisierte, dass in der Sexualerziehung außerhalb des Elternhauses „nur noch die Kriterien und Methodik dieser Ideologie“ berücksichtigt würden, dies sei „ziemlich fragwürdig und gefährlich“. Mit seiner Warnung wolle er, so erläuterte der Primas, auch jene Eltern informieren, denen die „moralische Gefahr“ dieser Erziehung ihrer Kinder in einem der wichtigsten Aspekte der menschlichen Person noch nicht so stark bewusst sei.

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Er erläuterte, dass zwischen den Geschlechtern nicht alles durch die Überwindung von Ungleichheiten gelöst werden könne, obwohl diese Überwindung lobenswert sei wegen der gleichen Würde aller. Doch gehe es eigentlich darum, jene Komplementarität zu erreichen, „die zweifellos in das Wesen jedes Menschen eingeschrieben ist, unabhängig vom Geschlecht“. Der Erzbischof brachte die christliche Anthropologie, die humanistische Grundlegung und den Respekt vor den menschlichen Grundgegebenheiten in Erinnerung.

Archivfoto (c) Erzbistum Toledo

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