27 Dezember 2017, 10:02
Die Bedeutung von Weihnachten und die Gefahr der Entstellung
 
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Franziskus: Weihnachten wird – besonders in Europa – im Namen eines falschen Respekts entstellt, wenn die Geburt Jesu weggenommen wird. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) „In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr“ (Lk 2,7-11).

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43. und letzte Generalaudienz des Jahres 2017. Papst Franziskus setzte sich in seiner Katechese mit der wahren Bedeutung von Weihnachten auseinander

In unserer Zeit, so Franziskus, besonders in Europa, könne eine „Entstellung“ des Weihnachtsfestes festgestellt werden: „Im Namen eines falschen Respekts für die, die nicht Christen sind, der oft den Willen verbirgt, den Glauben an den Rand zu drängen, wird vom Fest jede Bezugnahme auf die Geburt Jesu eliminiert. Doch in Wirklichkeit ist dieses Ereignis das einzige wahre Weinachten.

Ohne Jesus gebe es keine Weihnacht. Wenn Jesus im Mittelpunkt dieses Festes stehe, „dann haben die Lichter, die Gesänge und die weihnachtlichen Bräuche einen Sinn und geben der Feier einen besonderen Glanz“. Wenn Jesus dagegen weggenommen werde, bleibe nur etwas Äußerliches, das über kurz oder lang in sich zusammenfalle.

Das Geschenk Gottes annehmen heiße, jeden Tag zum unentgeltlichen Geschenk für die zu werden, denen man auf seinem Weg begegne. Aus diesem Grund mache man sich an Weihnachten Geschenke: „das wahre Geschenk für uns ist Jesus, und wie er wollen wir Geschenk für die anderen sein“.

Die weihnachtliche Verkündigung der Kirche leite uns an, Christus, das wahre Licht, zu suchen und zu finden. Sie zeige uns jenes staunenswerte Bild des kleinen Kindes im Stall, das dank eines armen Mädchens mit Namen Maria das Licht der Welt erblicke. So schenke sich uns Gott, und er lade uns ein, uns ebenfalls dem Nächsten zu schenken.

Gott „hat uns den Weg zu einem neuen Leben geöffnet, das nicht auf Selbstfindung, sondern auf Hingabe gründet“.

Weihnachten mache uns auch deutlich, dass Gott in seinen Heilsplan die miteinbeziehe, die am Rand stehen. Sie, die Hirten, seien die ersten Empfänger seines Geschenks, der Geburt des Erlösers. Gott „will die Welt erneuern, damals wie heute, und er fängt damit bei den Kleinen und Verachteten an“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger deutscher Sprache. Das weihnachtliche Geheimnis muss auch in jedem von uns stattfinden, wie es im Cherubinischen Wandersmann heißt: »Ach könnte nur dein Herz zu einer Krippe werden / Gott würde noch einmal ein Kind auf dieser Erden«. Der Herr möge uns begleiten, seinen Frieden und seine Liebe zu den Männer und Frauen unserer Zeit zu bringen.

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