21 Dezember 2017, 10:20
Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen am 26. Dezember 2017
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Christenverfolgung'
Deutsche katholische Bischofskonferenz (DBK) ruft zur Solidarität mit Christen weltweit auf

Bonn (kath.net/DBK) Am 26. Dezember begehen die Katholiken in Deutschland den Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen. In den Gottesdiensten am zweiten Weihnachtstag soll besonders der Glaubensgeschwister gedacht werden, die weltweit Opfer von Ausgrenzung und Unterdrückung sind. Als Termin hat die Deutsche Bischofskonferenz den zweiten Weihnachtstag ausgewählt, da die Kirche an diesem Tag des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers des Christentums, gedenkt.

Werbung
ninive 4


In den Gottesdiensten dieses Tages soll der Verbundenheit mit den notleidenden Mitchristen vor allem in den Fürbitten Ausdruck verliehen werden. Auch sind die Gläubigen zum persönlichen Gebet für dieses Anliegen aufgerufen. 2017 stehen besonders die Christen in Nigeria im Fokus, die immer wieder neuen Angriffen von islamistischem Terror ausgesetzt sind.

Das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz stellt für diese Aktion ein Plakat (DIN A3) zur Verfügung, das vor allem zum Aushang in den Schaukästen der Pfarrgemeinden bestimmt ist. Außerdem ist ein von den deutschen Bischöfen empfohlener Gebetszettel erhältlich, der in das Gesang- und Gebetbuch eingelegt werden kann.

Der Gebetstag am 26. Dezember ist Teil der 2003 gegründeten Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“, mit der die deutschen Bischöfe in den Kirchengemeinden, aber auch in der Öffentlichkeit verstärkt auf die Diskriminierung und Drangsalierung von Christen in verschiedenen Teilen der Welt aufmerksam machen wollen. Zu der Initiative gehören eine Arbeitshilfe, die jeweils eine Schwerpunktregion in den Blick nimmt, Fürbitten, Solidaritätsreisen, Gespräche mit politisch Verantwortlichen und Besuche von Bischöfen aus bedrängten Ortskirchen.

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), hat am 29. November 2017 zusammen mit Bischof Matthew Hassan Kukah aus dem nigerianischen Bistum Sokoto ein Informationsheft zur Situation der Christen in Nigeria vorgestellt. In der vergangenen Woche haben Erzbischof Schick und die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, den „Zweiten Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“ präsentiert.







kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 

meist kommentierte Artikel

Papst traut Paar während seines Flugs in Chile (56)

Bischof Oster: Firmung erst mit 16 Jahren? (41)

Möchte der Präfekt der Kleruskongregation den Zölibat aufweichen? (37)

Moraltheologe: Verhütungsmittel unter Umständen sogar geboten (30)

Wirbel um Hijab-Model in Shampoo-Werbung - UPDATE! (26)

Henckel-Donnersmarck: Westen darf Muslime nicht verletzen (23)

Donald Trump kündigt Live-Rede beim Marsch für das Leben an (23)

Die Blitzhochzeit im Papstflugzeug sendet genau das falsche Signal (21)

ARD: „Umgang mit Missbrauchsfall - Papst Franziskus in der Kritik“ (20)

US-Präsident Trump wird bei absolut jeder Gelegenheit beschimpft! (19)

Koch: Christen-Spaltung "größtes Hindernis für Evangelisierung" (17)

Kölner Domradio verunglimpft den March for Life als „umstritten“ (15)

Bonner Karnevalsorden zeigt Bierglas in Monstranz (15)

Haben wir zu kämpfen verlernt? (15)

Gericht: Keine Hetze gegen Erzbischof Schick (14)