11 November 2016, 17:30
Wie in den Tagen des Noach
 
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Dem Befehl Gottes gehorchend, stieg der weise Noach [...] in die Arche und mit ihm seine Söhne und ihre Frauen – sie waren also nur zu acht - Spirituelle Gedanken des Hl. Romanos Melodos

Rom (kath.net)
Dem Befehl Gottes gehorchend, stieg der weise Noach [...] in die Arche und mit ihm seine Söhne und ihre Frauen – sie waren also nur zu acht. Der Diener Gottes schluchzte unaufhörlich und betete: „Lass mich nicht zusammen mit den Sündern umkommen, mein Retter; denn ich sehe bereits, wie sich das Chaos der Schöpfung bemächtigt und Angst die Elemente erschüttert [...] Die Wolken hängen tief, der Himmel ist eingetrübt, die Engel eilen herbei als Vorhut deines Zorns.“

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Daraufhin verschloss und versiegelte Gott die Arche, und sein treuer Diener rief: „Um der Liebe willen, die du uns nicht entziehst, errette alle Menschen vor dem Zorn, o Erlöser des Alls.“
Von den Himmelshöhen ergeht nun der Befehl des Richters, und sogleich öffnen sich die Schleusen; sie schleudern Regen, Wasserfluten und Hagel von einem Ende der Welt zum anderen. Angst lässt die Abgründe Wasser speien und die ganze Erde überfluten [...] Das war das Wirken des Zornes Gottes; denn die Menschen verharrten in ihrer Verstocktheit und beeilten sich keineswegs, ihm gläubig zuzurufen: „Um der Liebe willen, die du uns nicht entziehst, errette alle Menschen vor dem Zorn, o Erlöser des Alls.“ [...]

Als dann der Chor der Engel die Menschen aus Fleisch vernichtet sah, rief er aus: „Jetzt gehört den Gerechten der ganze Erdkreis!“ Denn der Schöpfer sieht die gerne, die er nach seinem Abbild geschaffen hat (Gen 1,26); deshalb nimmt er seine Heiligen beiseite, um sie zu retten. Noach [...] lässt die Taube aus der Arche, und sie kommt gegen Abend mit einem Ölzweig im Schnabel zurück. Der Ölzweig war das Symbol der Barmherzigkeit Gottes. Noach erhält den Befehl, die Arche zu verlassen und steigt aus ihr aus, wie aus einem Grab [...] nicht wie einst Adam, der von einem Baum gegessen hat, der den Tod bringt.

Denn Noach hat eine Frucht der Buße hervorgebracht, als er sagte: „Um der Liebe willen, die du uns nicht entziehst, errette alle Menschen vor dem Zorn, o Erlöser des Alls.“

Tot sind Verderbtheit und Sünde. Der Mensch mit gerechtem Herzen triumphiert durch seinen Glauben, denn er hat Gnade gefunden [...] Der Gerechte (Gen 6,9) brachte dem Herrn ein Opfer ohne Makel dar [...]; der Schöpfer roch den beruhigenden Duft und sprach: „Nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben, selbst wenn das Trachten der Menschen böse ist von Jugend an. Heute stifte ich zwischen mir und ihnen einen unkündbaren Bund. Ich zeige meinen Bogen allen Erdbewohnern; er soll ihnen ein Zeichen sein, damit sie mich so anrufen: ,Um der Liebe willen, die du uns nicht entziehst, errette alle Menschen vor dem Zorn, o Erlöser des Alls!‘“







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