30 Mai 2016, 08:17
60 Prominente fordern von Grünen Unterstützung für Volker Beck
 
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Ein "breites Bündnis" von Prominenten aus Gesellschaft,
Kirchen und Religionsgemeinschaften, Kultur und Wissenschaft hat sich für einen erneuten Einzug des Grünen-Skandal-Politikers Volker Beck ausgesprochen

Köln (KNA) Ein "breites Bündnis" von Prominenten aus Gesellschaft,
Kirchen und Religionsgemeinschaften, Kultur und Wissenschaft hat sich für einen erneuten Einzug des Grünen-Politikers Volker Beck in den
Bundestag ausgesprochen. «Volker Beck wird im Bundestag gebraucht»,
heißt es in einem Appell von mehr als 60 Persönlichkeiten, wie der
«Kölner Stadt-Anzeiger» (Montag) berichtet. Becks Partei werde darin

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aufgefordert, für die Wahl 2017 seine Kandidatur zu unterstützen.

Das Schreiben an den Kreis- und Ortsverband der Kölner Grünen würdigt der Zeitung zufolge den Einsatz des religionspolitischen Sprechers der Grünen für Migranten, Flüchtlinge und Minderheiten sowie seinen
Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Homophobie. Als Initiator sei der Bundessprecher des Lesben- und Schwulenverbands, Axel Hochrein.

Unter den Unterstützer sind laut «Kölner Stadt-Anzeiger» Josef
Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, das Muslimische Forum Deutschland, zwei evangelische Pfarrer, der
Immigranten-Dachverband BAGIV, der Interkulturelle Rat und Pro Asyl,
die Schriftstellerin Sibylle Berg, die Schauspielerinnen Maren
Kroymann und Katja Riemann sowie die Publizisten Lea Rosh und Günter
Wallraff.

Die Prominenten sähen Standards in Fragen des Asylrechts oder der
freien Religionsausübung angesichts grassierender «autoritärer Fantasien einer ausgrenzenden, 'homogenen Volksgemeinschaft'» in Gefahr. «Nur zu gern würden AfD und Co. Volker Beck zum Verstummen bringen», soll es im Appell heißen.

Beck war im April nach einer Drogenaffäre auf die politische Bühne zurückgekehrt. Die Berichterstattung sieht im dem Schreiben einen Eingriff in die Vergabe um die Listenplätze für die Bundestagswahl. Neben Beck und Katharina Dröge strebe mit Landes-Grünenchef Sven Lehmann der dritte Kölner ins Parlament. Jedoch sollen nur zwei Plätze als sicher gelten.

Volker Beck auf Twitter:




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